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Der Virchow-Preis des "Aktionsbündnis Thrombose"

Das „Aktionsbündnis Thrombose“ hat zum Ziel, die öffentliche Wahrnehmung von Thrombosen in ihrer Bedeutung, Häufigkeit und möglichen Komplikationen zu verbessern, die Risikofaktoren für Thrombose und Lungenembolie zu erklären, eine zeitnahe Diagnostik zu unterstützen und auf Folgen nicht rechtzeitig diagnostizierter Thrombosen und Lungenembolien hinzuweisen. Ärzte sollen im Hinblick auf eine leitliniengerechte Prophylaxe, Diagnose und Behandlung geschult werden und sowohl die epidemiologische Forschung als auch die Versorgungsforschung zu diesem Krankheitsbild sollen angemahnt und unterstützt werden.

Der Virchow-Preis des „Aktionsbündnis Thrombose“ in Höhe von 5.000 Euro zeichnet daher in einem breiten Bereich Veröffentlichungen, Versorgungsstudien, Anwendungsunterstützungen, Applikationen und weitere Projekte aus, die geeignet sind, die Ziele des Aktionsbündnisses zu unterstützen. Abgeschlossene Projekte von Forscherinnen und Forschern, die das Bewusstsein für das Krankheitsbild in der Bevölkerung, aber auch bei den Ärzten und den Assistenzberufen schärfen und verbessern, oder z.B. Maßnahmen, die Implementierung von Leitlinien unterstützen und die Einhaltung überprüfen, können für die Preisvergabe in Betracht gezogen werden, ebenso wie die Erfassung epidemiologischer Daten zum Krankheitsbild oder zur Versorgungssituation. Bei nicht abgeschlossenen Projekten muss ein detaillierter, konkret dargestellter Umsetzungsplan vorgelegt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. August 2019. Es können auch Arbeiten vorgeschlagen werden.

Bewerbungen sind an den Leiter des Aktionsbündnis Risiko Thrombose, Prof. Dr. Rupert Bauersachs, zu richten:

Infobüro Aktionsbündnis Thrombose
c/o Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e. V.
Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin