GTH Preise und Stipendien 2026
- Stephan Mellinghoff
- 11. März 2026
- Förderung, Jahrestagungen
Die Vergabe der GTH Preise und Stipendien fand auch in diesem Jahr während der Eröffnungsveranstaltung statt.
Alexander Schmidt-Preis
Für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Hämostaseologie vergibt die GTH jährlich diesen mit 15.000€ dotierten Preis. Bewerben können sich GTH Mitglieder mit hochrangigen Arbeiten aus dem Gebiet der Hämostaseologie / vaskulären Medizin, die bereits veröffentlicht oder von einem Gutachtergremium für die Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Zeitschrift angenommen worden sind. Bei der Preisvergabe werden insbesondere auch die persönlichen Verdienste um die Fachgesellschaft gewürdigt.
Der Preis geht an: Univ.-Prof. Dr. med. Oliver Borst, Tübingen

Für die Arbeit:
Casein kinase 1α essentially regulates thrombopoiesis by driving megakaryocyte maturation and cytoskeleton organization
Nachwuchsförderpreise
Jährlich vergibt die GTH zwei mit jeweils 2.500€ dotierte Förderpreise für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Gebieten Blutungskrankheiten und Thromboseforschung / vaskuläre Medizin, die bereits veröffentlicht oder von einem Gutachtergremium für die Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Zeitschrift angenommen worden sind.
Nachwuchsförderpreis Thromboseforschung / vaskuläre Medizin
Der Preis geht an: Dr. med. Timothy Hoberstorfer, Wien
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Für die Arbeit:
Bleeding risk and performance of bleeding risk assessment models in patients with venous thromboembolism on anticoagulation: results from the health in patients with venous thromboembolism (BACH-VTE) study prospective observational bleeding and assess long-term outcomes on
Nachwuchsförderpreis Blutungskrankheiten
Der Preis geht an: Dr. med. Jennifer Gebetsberger, PhD, Innsbruck
Für die Arbeit:
Murine vs. Human Osteoblast Responses to Coagulation and Inflammatory Factors: Reconsidering the Use of Animal Models in Hemophilia A Research
Rudolf-Marx-Stipendium
Für das Rudolf-Marx-Stipendium können sich junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum bewerben. Es werden Mittel bis zu maximal 25.000€ für ein umrissenes Forschungsprojekt aus dem Gebiet der Hämostaseologie oder der vaskulären Biologie und Medizin zur Verfügung gestellt. Das Projekt muss in einer externen Forschungseinrichtung im In- oder Ausland durchgeführt werden.
In diesem Jahr konnten wieder zwei Stipendien für besonders gute Bewerbungen vergeben werden.
Die Stipendien gehen an:
Mira Naomi Wolter, Freiburg 
Für das Projekt:
Molekulargenetische, elektronenmikroskopische und funktionelle Charakterisierung hereditärer Thrombozytendefekte – ein Forschungsaufenthalt am SickKids Hospital Toronto
Priv.-Doz. Dr. Dino Mehic, Wien 
Für das Projekt:
Multiparameter phenotyping of platelet reactivity in patients with bleeding disorder of unknown cause

